FRAU E. WEIGAND – goldgelbe Teehybride-Rose
Mit ihrer intensiv goldgelben, stark duftenden Blüte und dem klassischen, hochzentrierten Teehybriden-Aufbau verbindet Belastbarkeit und Eleganz eine Sorte, die sich für lineare Pflanzbilder in Hecken und Reihen dauerhaft bewährt. Die wurzelechte Ausführung sorgt für Regeneration und langlebige Homogenität in Großpflanzungen; im ersten Jahr investiert die Pflanze vor allem in ihr Wurzelsystem, im zweiten Jahr folgen standfeste Triebe, im dritten Jahr entfaltet sich der volle Zierwert der dichten Blüten. Dank guter Krankheitsresistenz und strukturstarkem, aufrechtem Wuchs bleibt die Fläche auch unter wechselhaften Wetterfenstern mit Hitze, Frost, Starkregen und Wind optisch stabil, während der pflegeleichte Charakter Planungssicherheit und Kosteneffizienz in der Ausführung unterstützt.
Anwendungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Heckenpflanzungen entlang von Wegen und Grünachsen |
Aufrechter Wuchs, 100–140 cm Höhe und die dunkelgrüne, leicht glänzende Belaubung bilden schnell eine klare, strukturierte Heckenlinie mit einheitlicher Silhouette. Geringer Pflegeaufwand und gute Krankheitsresistenz reduzieren Schnitt- und Kontrollgänge – sinnvoll für Garten- und Landschaftsbaubetriebe. |
| Lange Rosenreihen an Straßen, Parkplätzen und Zufahrten |
Die wurzelechte, robuste Teehybride verkraftet Pflanzstress und Rückschnitt gut und baut über erneuerbares Wachstum eine geschlossene, gut regenerierende Reihe auf. Homogene Blütenfarbe und Wuchshöhe sichern ein ruhiges Bild auch unter Engpässen durch Hitze, Frost, Starkregen und Wind – ideal für Kommunen und Straßenbetriebe. |
| Repräsentative Eingangsbereiche in Gewerbeparks |
Große, stark gefüllte und schnittrosentypische Blüten sorgen in linear gepflanzten Beeten für einen hochwertigen, klassischen Empfangscharakter. Die Sorte lässt sich dank kompakter Rapid-Pflanzen schnell in größeren Stückzahlen pflanzen; das aktive Wurzelsystem sorgt für zügigen Anwuchs – vorteilhaft für Facility- und Objektbetreiber. |
| Parkanlagen mit wiederkehrenden Rosenbändern |
Remontierende Blüte mit üppiger Zweitblüte ermöglicht über die Saison hinweg dekorative Bänder in Goldgelb mit zart rosigem Schimmer. Wenig Anfälligkeit für Mehltau, Schwarzflecken und Rost erleichtert die Pflegeplanung, auch bei wechselnden Pflegemannschaften – ein Plus für Park- und Grünflächenverwaltungen. |
| Schnittrosenbeete für lokale Vermarktung |
Die hochzentrierte, spitzknospige Blütenform und lange Stiele bedienen klassische Schnittansprüche; der starke, süß-fruchtige Duft erhöht den Verkaufswert. Wurzelechte Pflanzen liefern über Jahre gleichbleibende Qualität, wodurch Ausfälle und Nachpflanzungen minimiert werden – interessant für betriebsintegrierte Schnittrosenproduzenten. |
| Solitäre Rosenakzente an Plätzen und Sitzbereichen |
Als einzelner Strauch oder in kleineren Gruppen gepflanzt, setzt die Sorte durch das warme Goldgelb mit orange-rotem Rand markante Farbakzente. Die gute Winterhärte bis ca. −29 °C reduziert Winterschutzaufwand und bewahrt die Anlage vor Ausfällen – ein Argument für kommunale Auftraggeber. |
| Großflächige Rosenbeete in Wohnanlagen |
Geringer Pflegeanspruch und die zuverlässige Krankheitsresistenz ermöglichen ordentliche, langfristig ansprechende Rosenflächen mit reduzierter Spritz- und Kontrollintensität. Die einheitliche Wuchshöhe erleichtert maschinennahe Pflege und klare Beetkanten – effizient für Wohnungsbaugesellschaften und Servicebetriebe. |
| Gestaltete Streifen in Kreisverkehren und Verkehrsinseln |
Die stabile Wuchsform und die gut sichtbare, leuchtend goldgelbe Blüte setzen von weitem wahrnehmbare Signale bei gleichzeitig überschaubarem Pflegeaufwand. Die Rapid-Pflanzen lassen sich in kurzen Sperrfenstern zügig setzen, wodurch Bauphasen und Verkehrssicherungszeiten verkürzt werden – relevant für Infrastruktur- und Straßenbauplaner. |
Dekorationsideen
- Goldene-Avenue – Beidseitige Reihenpflanzung entlang von Hauptwegen in Parks, kombiniert mit silbrigem Artemisia ludoviciana für hohen Kontrast – für kommunale Grünplaner und Parkverwaltungen.
- Verkehrsinsel-Akzent – Kreisförmige Bepflanzung im Innenbereich von Kreisverkehren, ergänzt mit niedrig bleibenden Taglilien für gestaffelte Blühaspekte – für Straßenmeistereien und beauftragte Landschaftsbaubetriebe.
- Eingangs-Solitärband – Schmale, ein- bis zweireihige Bänder vor Verwaltungs- oder Hotelgebäuden, im Wechsel mit Verbena hastata ‘Blue Spires’ für vertikale Blautöne – für Objekt- und Facilitymanager.
- Wohnhof-Rosenfeld – Großzügige, rechteckige Beete in Innenhöfen, einheitlich mit dieser Sorte bestückt, um einen ruhigen, repräsentativen Gesamteindruck zu schaffen – für Wohnungsbaugesellschaften.
- Schnittrosen-Streifen – Linear angelegtes Beet entlang eines Wirtschaftswegs, so dimensioniert, dass Schnitt für Veranstaltungen und lokale Märkte möglich ist – für gärtnerische Betriebe mit Eigenvermarktung.
Fachliches Sortenprofil
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte der Rosengruppe Pernetiana; Handelsname „Frau E. Weigand Teehybride Rose Weigand“. Ausstellungsname nach American Rose Society: „Frau E. Weigand“. Name zu Ehren eines weiblichen Mitglieds der Züchterfamilie. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet 1928 in Deutschland von Ludwig Weigand, Rosengärtnerei Christoph Weigand, Bad Soden am Taunus. Kreuzung aus ‘Madame Caroline Testout’ × ‘Souvenir de Claudius Pernet’. Erstvermarktung 1930 durch Hazlewood Bros. Pty. Ltd. in Australien. |
| Wuchs- und Aufbaucharakteristika |
Aufrechter, kräftiger Wuchs mit einer Höhe von etwa 100–140 cm und 70–90 cm Breite. Mäßig dichtes, dunkelgrünes, leicht glänzendes Laub, mäßig bestachelt. Bildet strukturstarke Einzelsträucher und in Reihen eine gleichmäßige Höhenstaffelung. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm weite, stark gefüllte Blüten mit mehr als 40 Petalen. Klassische, hochzentrierte Teehybridenform mit spitzknospigem Aufbau, meist einzeln stehend. Remontierende Sorte mit üppiger Zweitblüte, für Schnittnutzung und Ausstellungszwecke gut geeignet. |
| Farbdaten und Phänologie |
Intensiv goldgelbe Grundfarbe, außen RHS 33A, innen 13A, mit orange-rotem Rand der äußeren Blütenblätter. Knospen tief orange-rot mit goldgelber Spitze. Beim Aufblühen Aufhellung zu hellerem, teils cremegelbem Ton; rosiger Rand verliert allmählich an Intensität. |
| Duft und Aroma |
Stark duftende Teehybride mit angenehm süßem, fruchtigem Duftbild, das auch in Schnittnutzung gut wahrnehmbar bleibt. Die Blüten sind vorwiegend Ziersorte; durch die starke Füllung und verdeckte Staubblätter ist die Attraktivität für Bestäuber gering. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentliche kleine, kugelförmige Hagebutten mit etwa 9–12 mm Durchmesser in orange-roter Färbung. Zierwert dezent, spielt im Gesamtbild gegenüber Blüte und Laub eine untergeordnete Rolle und beeinflusst die Flächengestaltung kaum. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, damit für extensive Pflegekonzepte geeignet. Winterhart bis etwa −32 bis −29 °C (RHS H7, USDA 4b, schwedische Zone 5). Mittlere Hitzeverträglichkeit, bei längerer Trockenheit regelmäßige Bewässerung erforderlich. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte, weniger für dauerhaften Halbschatten. Empfohlener Pflanzabstand: 55 cm für Massenpflanzungen, 50 cm in Hecken, 90 cm als Solitär; ergibt etwa 3,3 Pflanzen/m² (quadratisch) oder 3,8 Pflanzen/m² (sechseckig). Geeignet für Beet-, Solitär- und Schnittnutzung. |
FRAU E. WEIGAND verbindet robuste, krankheitsresistente Blühkraft mit stark duftenden, goldgelben Teehybridenblüten und liefert als wurzelechte Rapid-Rose langfristig homogene, gut regenerierende Reihenpflanzungen – eine prüfenswerte Option für Ihre nächste Anlage.